Gerstung, Walter - Maler
Der Verrückte, Chaot. Der Bukowski unter den Malern.
Wohl das Schlimmste was einem
Galeristen passieren kann. Konsequent unzuverlässig, kurzum ein Albtraum, einer der nur malt wenn er Geld
braucht und das tut er fast immer. Begnadeter Maler, abgebrochenes Studium, Mitvierziger, trunksüchtig, den man abends durch die Fürther Gustavstraße ziehen sehen kann mit einem Bild unter den Arm um “seinen Abend” zu finanzieren.
Aber Vorsicht, die “Echten Gerstungs” sind zumeist groß, auf Tischlerplatten gemalt und mit dicken Glasplatten versehen. Seine Gustavstraßenwerke erhalten Sie sicher, je nach Gemütslage günstig, es handelt sich
dabei aber ausschließlich um Werke die er immer und immer wieder malt um seine Abende zu finanzieren. Zumeist handelt es sich dabei um Abbilder aus der Vogelwelt. Aber da gibt´s dann noch den “Anderen
Gerstung”, den man wohl in einer Art mit van Gogh vergleichen kann. Genial und einzigartig, erinnern seine Werke auch vom Zeichenstil her an Lovis Corinth, zumeist in Temperatechnik auf Tischlerplatten gemalt und deshalb
auch nichts für zarte Wände.
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(Nichts für schwache Nerven!!!)